Über uns

Das von jungen Musikern 2007 in Zürich gegründete ENSEMBLE TZARA bietet Komponisten derselben Generation eine Plattform. In variablen Besetzungen werden neuste Werke und Klassiker des 20. und 21. Jahrhunderts aufgeführt.

Der Name ist eine Hommage an Tristan Tzara, Mitbegründer des Dada in Zürich, und zugleich Programm: Das ENSEMBLE TZARA stellt traditionelle Kunstformen in Frage und entwickelt alternative Konzertformate. 2015 wurde ein externer künstlerischer Leiter installiert, der jeweils für eine Spielzeit das Programm konzipiert. Diese künstlerische Leitung ist nicht vornehmlich in der Neuen Musik zuhause, sondern gibt spartenübergreifende Impulse und schlägt Brücken zu anderen Kunstrichtungen.

Ein weiteres Anliegen des Ensembles ist es, junge Ohren für zeitgenössische Musik zu öffnen. Die eigens dafür konzipierten «Satelliten-Konzerte» machen vermeintlich Unzugängliches fassbar und wecken Begeisterung für aktuelles Kunstschaffen.

Das ENSEMBLE TZARA gastiert im In- und Ausland und erhielt 2012 von der Stadt Zürich das Werkjahr für Interpretation.

Geneviève Camenisch

Viola

Portrait Genevieve Camenisch

Geneviève Camenisch wurde in Augusta, Georgia geboren und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von 4 Jahren. Nach einem Studienjahr an der North Carolina School of the Arts studierte sie an der Musikhochschule Luzern bei Karen Opgenorth und schloss mit dem Lehrdiplom ab. Nach einem Praktikumsjahr beim Luzerner Sinfonieorchester und weiterführenden Studien bei Isabel Charisius erwarb sie ausserdem ihr Orchesterdiplom. Weitere künstlerische Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei Michael Tree, Robert Mann und James Dunham sowie in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern in Frankfurt.

Zur Zeit arbeitet Geneviève Camenisch als freischaffende Musikerin in verschiedenen Kammermusikformationen (u.a. ENSEMBLE TZARA, Ensemble Ö!, Ensemble für Neue Musik Zürich oder IGNM-Zentral Schweiz) und Orchestern (u.a. Festival Strings Lucerne, Camerata Schweiz).

Raphael Camenisch

Saxofon

Portrait Raphael Camenisch

Raphael Camenisch wurde in Zürich geboren, studierte klassisches Saxophon bei Marcus Weiss und Jean-Georges Koerper an der Zürcher Hochschule der Künste und gehört mittlerweile zu den führenden Saxophonisten seiner Generation.

Er verfolgt ein vielseitiges Engagement als Solist, so bei den Orpheum Konzerten in der Zürcher Tonhalle, dem Brisbane Festival mit dem Queensland Orchestra, mit dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, mit der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, dem Klangforum Wien und mit dem Ensemble Phoenix. Raphael Camenisch bringt seine Leidenschaft als Kammermusiker in verschiedensten Formationen zum Ausdruck. Sein Engagement gilt gleichermassen der klassischen Saxophonliteratur, der Zeitgenössischen Musik wie auch der elektroakustischen Musik und freien Improvisation.

Zahlreiche Einladungen führten ihn in Konzertsäle wie die Wigmore Hall in London, den Kolarac in Belgrad, den Wiener Musikverein und das Teatro Colon in Buenos Aires sowie an die Festivals von Schleswig-Holstein, Wien Modern, Close Encounters Tiflis, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Lucerne Festival und das Newport Festival.

Raphael Camenisch arbeitet als Studiengangsleiter an der Hochschule der Künste Bern.

Murat Cevik

Flöte

Portrait Murat Cevik

Der 1979 geborene Murat Cevik begann sein Querflötenstudium am Staatskonservatorium der Mimar Sinan Universität in Istanbul bei Prof. Mükerrem Berk. Nach dem Lehrdiplom kam er 2003 in die Schweiz, um in der Flötenklasse des renommierten Flötisten Matthias Ziegler sein Studium fortzusetzen. Das Konzertdiplom absolvierte er mit Auszeichnung. Ausserdem studierte er bei dem Saxofonisten Christoph Grab und erhielt 2009 das Jazz-Lehrdiplom. Er besuchte Meisterkurse bei Aurelle Nicolet, William Bennett, Gulsen Tatu und einen Kammermusik-Kurs bei Clifford Benson.

Neben Klassik und Jazz beschäftigt sich Murat Cevik auch mit freier Improvisation und ethnischen Musikarten. Entsprechend vielfältig ist seine Konzerttätigkeit. Sie reicht vom klassischen Solo- und Kammermusikabend über Neue Musik-Projekte mit renommierten Ensembles der Schweiz bis zu Jazzkonzerten, inklusive CD-Einspielungen. Er ist Flötist des ENSEMBLE TZARA seit dessen Gründung. Die von ihm gegründete Band Ararat Quintet spielt seine Musik, die von ihm als «anatolian fusion» bezeichnet wird.

Alessandro Damele

Fagott

Portrait Alessandro Damele

Geboren 1973 in Savona, studierte Alessandro Damele Fagott in Genua bei Luigi Morbelli und in Winterthur bei Giorgio Mandolesi. Bei Kammermusikwettbewerben in Stresa und Zürich erhielt er jeweils den 2. Preis.

Er spielte in diversen Orchestern in der Schweiz, Italien, Spanien und Zypern, darunter das Tonhalle Orchester Zürich, das Orchestre de Paris, das Orquesta Sinfonica de Tenerife und das Orchestra del Teatro Lirico di Cagliari. Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu Festivals wie dem VII Rassegna nuovi Talenti della Musica Brescia, dem Festival de Avenches und den Escales Musicales.

Aleksander Gabrys

Kontrabass

Portrait Aleksander Gabrys

Geboren 1974 in Oberschlesien, studierte Aleksander Gabrys Kontrabass und Komposition in Katowice und Basel und besuchte nach dem Abschluss Masterclasses und Privatlektionen in verschiedenen Ländern. Seine Ausbildung erhielt er bei Lehrern wie Ovidiu Badila, Wolfgang Güttler, Thomas Kessler und Hanspeter Kyburz. Er erhielt Stipendien und Preise u.a. von der Ernst von Siemens-Stiftung, dem Land Brandenburg und dem polnischen Kulturministerium sowie den Andrzej Panufniks Kompositionspreis, den Preis des Adam Bronisław Ciechanskis Kontrabasswettbewerbs und den der Krzysztof Penderecki International Competition for Chamber Performers.

Heute konzertiert er in Europa und der ganzen Welt. Als Solist bringt Gabrys ein breites Repertoire vor allem zeitgenössischer, teils ihm gewidmeter Werke zur Aufführung. Er ist Mitglied des Ensemble Phoenix Basel, des X-Quartet, des ENSEMBLE TZARA sowie der pre-art soloists. Projektweise arbeitet er mit Formationen wie dem Collegium Novum (CH), dem Ensemble Modern (D), dem Klangforum Wien (AU) und der Camerata Vivaldi (D).

Als Komponist entwickelt Gabrys seine oft im theatralischen Gestus gelagerten Werke gemeinsam mit den aufführenden Musikern und bringt sie mitunter selbst zur Aufführung. Seine Kompositionen werden in Polen, der Schweiz, Deutschland, Italien und anderen europäischen Ländern gespielt. Einspielungen eigener Werke und Interpretationen anderer Komponisten liegen in verschiedenen CDs vor. Ausserdem ist Gabrys Mitbegründer des polnischen Kontrabassistenverbandes PSK.

Sebastian Hofmann

Schlagzeug

Portrait Sebastian Hofmann

Sebastian Hofmann wurde 1969 in Zug geboren. Nach seinem Lehr- und Orchesterdiplom sowie Konzertreife mit Auszeichnung für klassisches Schlagzeug bei Horst Hofmann an der Hochschule für Musik und Theater Zürich nahm er Unterricht für Improvisation bei Pierre Favre in Zürich und für Zeitgenössische Musik bei Isao Nakamura in Karlsruhe.

Er ist Träger des Kiwanis-Preises für Kammermusik und war 2002 Stipendiat des Kantons Zug für einen Atelieraufenthalt in Berlin, wo er bei David Friedman Unterricht für Jazz Vibraphon erhielt und seine Radioperformance «Funkloch» entwickelte. 2016 erhielt er den Preis «Zuger Werkjahr 2016» vom Amt für Kultur Zug.

In seinen Solo-Programmen stehen für Sebastian Hofmann das unkonventionelle Schlagzeugspiel und die Aufführung zeitgenössischer Musik, insbesondere in Zusammenarbeit mit jungen Komponisten, im Vordergrund. Seit 2009 ist er Mitglied des ENSEMBLE TZARA und ausserdem Mitbegründer des 2011 entstandenen Trios Ensemble Werktag. Er spielt und komponiert für das Ensemble Metanoia und tritt seit 2018 im Schlagzeug/Elektonik-Duo Lorenz/Hofmann auf. Ausserdem ist er regelmässig zu Gast bei  Ensemble für Neue Musik Zürich, Kammerensemble Berlin KNM, Collegium Novum Zürich, Ensemble Laboratorium, Ensemble TaG Winterthur und Ensemble Phoenix Basel.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn bisher in diverse Schweizer Städte, nach Deutschland, China, Ukraine, Frankreich, Italien Tschechien, Lichtenstein, Türkei und Polen und zu so bedeutenden Festivals wie März Musik Berlin, 2days and 2nights Odessa, Tage für Neue Musik Zürich, Zwei Tage Strom, Festival Sanatorium Dzwieku Sokolowsko und Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik.

An der Musikschule Unterägeri im Kanton Zug unterrichtet Sebastian Hofmann Schlagzeug und Perkussion

Simone Keller

Klavier

Portrait Simone Keller

Die Schweizer Pianistin Simone Keller absolvierte ihre Ausbildung in der Konzertklasse von Hans-Jürg Strub an der Zürcher Hochschule der Künste und wurde unter anderem mit dem 1. Preis beim Landolt-Wettbewerb, dem 2. Preis beim Hans-Ninck-Wettbewerb und dem EMCY-Kammermusi­preis beim Europäischen Klassik-Festival Ruhr ausgezeichnet. Sie pflegt als Solistin und Kammermusikerin ein sehr breites Repertoire in der klassischen und modernen Musik bis hin zu experi­mentellen und interdisziplinären Formaten, eigenen Konzepten und Vermittlungsprojekten und übt eine intensive Konzerttätigkeit in der Schweiz und in vielen anderen Ländern in Europa, den USA und Asien aus.

Als Gast spielte Simone Keller regelmässig beim Musikkollegium Winterthur, der Südwestdeutschen Philharmonie und dem Collegium Novum Zürich und wurde unter anderem vom Ensemble Contrechamps Genf, dem Glassfarm Ensemble New York oder dem Hong Kong New Music Ensemble eingeladen, wo sie mit Dirigenten wie Peter Rundel, Jac van Steen, Jonathan Stockhammer, Pablo Heras-Casado, Peter Ruzicka, Peter Hirsch, Heinz Holliger oder Johannes Kalitzke arbeitete.

Für den Böhlau-Verlag Wien hat Simone Keller Ustwolskajas Klaviersonaten eingespielt und verschiedene Aufnahmen in Zusammenarbeit mit dem SWR Experimentalstudio, dem Schweizer Radio DRS, Quilin Records, Musiques Suisses oder dem Merian-Verlag realisiert.

Einen wichtigen Platz nimmt ausserdem die kontinuierliche Arbeit als Theatermusikerin ein. Simone Keller wirkte in unzähligen Produktionen mit und war beispielsweise am Theater Basel in den «Königinnen» von Joachim Schloemer und Fritz Hauser und am Schauspiel­haus Zürich in «piano forte» von Ruedi Häusermann auf der Bühne zu sehen und hören.

Seit 2014 führt sie gemeinsam mit dem Regisseur Philip Bartels die Produktionsfirma ox&öl, die jährlich ein partizipatives Projekt in der Zürcher Tonhalle durchführt und verschiedene interdisziplinäre Musiktheaterproduktionen entwickelt hat, unter anderem in Zusammenarbeit mit Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. ox&öl wurde 2017 mit dem Anerkennungspreis der Fachstelle für Kultur des Kantons Zürich im Bereich der kulturellen Teil­habe ausgezeichnet und wurde ebenfalls 2017 aufgrund seiner «richtungsweisenden Vermittlungsarbeit» für den «Junge Ohren Preis» in Frankfurt am Main nominiert.

2016 wurde Simone Keller für mehrere Monate in die Cité Internationale des Arts nach Paris eingeladen, 2017 durfte sie mit dem Center for Computer Research in Music and Acoustics an der Stanford University in Kalifornien zusammenarbeiten und erhielt 2019 erneut Einladungen von der Columbia University und der Manhattan School of Music in New York sowie der Brown University in Providence/Boston.

2018 erschien die Einspielung von Julius Eastmans Klaviermusik, die Simone Keller mit ihrem Klavierquartett bei Intakt Records veröffentlich hatte, auf äusserst unterschiedlichen Bestenlisten – unter anderem mit Hilary Hahn und Igor Levit in der Boston Globe als eines der «Best classical albums» und als «Album of the year 2018» von The New York City Jazz Records. 2019 wurde Simone Keller für den internationalen innovation award von Classical:NEXT und für den Förderpreis der Inernationalen Bodensee-Konferenz nominiert.

Christoph Luchsinger

Trompete

Portrait Christoph Luchsinger

1975 geboren und aufgewachsen in Erlen (TG), studierte Christoph Luchsinger nach der Matura an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich Trompete bei Claude Rippas und erlangte dabei das Lehr- und Orchesterkonzertreifediplom. Danach folgte die Künstlerische Ausbildung in der Konzertklasse von Prof. Anthony Plog an der Hochschule für Musik in Freiburg i. Br., welche 2004 zum Konzertreifediplom führte. Während seines Studiums gewann Christoph Luchsinger mehrere Preise, darunter auch den Kiwanis Musikpreis für Blechbläser.

Christoph Luchsinger spielt in diversen Ensembles und Orchestern wie dem Sinfonieorchester Camerata Schweiz. Seit 2009 ist er Mitglied des ENSEMBLE TZARA. Seine Konzerttätigkeit im In- und Ausland führte zu solistischen Auftritten mit verschiedenen Orchestern wie dem Orchestre de Chambre de Lausanne.

Seit der Ausbildung zum Blasorchesterdirigenten 2007 in Bern bei Ludwig Wicki arbeitet Christoph Luchsinger vermehrt als Dirigent diverser Blasorchester und Brass Bands, mit welchen er nationale und europäische Wettbewerbserfolge erzielte.

Christina Aiko Mayer

Violine

Portrait Christina Aiko Mayer

Christina Aiko Mayer studierte Violine an der Musikakademie Basel, an der Zürcher Hochschule der Künste und am Conservatorium van Amsterdam bei Nora Chastain, Thomas Füri u.a. Meisterkurse besuchte sie bei Igor Ozim, Elizabeth Wallfisch u.a. Sie war Teilnehmerin an der Lucerne Festival Academy unter der Leitung von Pierre Boulez. Mit und bei Omri Ziegele widmete sie sich der freien Improvisation. Ausserdem erwarb sie einen Master in Arts Administration sowie den Bachelor in Mathematik an der Universität Zürich.

Christina Aiko Mayer war im Theater tätig und hat grosse Freude am Erarbeiten von Projekten im Bereich der Musikvermittlung. Sie ist als freiberufliche Musikerin unterwegs.

 

Moritz Müllenbach

Violoncello

Portrait Moritz Muellenbach

Moritz Müllenbach studierte Violoncello bei Martina Schucan, Roel Dieltiens und Christophe Roy sowie Komposition bei Isabel Mundry. In Formationen wie dem Ensemble Phoenix Basel, ecco, dem ensemble Nomos, als Mitgründer des ENSEMBLE TZARA, Retro Disco und dem fathom string trio, bzw. als Gast bei der Sinfonietta Basel oder des Collegium Novum Zürich arbeitete Moritz mit Komponisten wie Mauricio Kagel, Alvin Lucier, Nicolas A. Huber, Mischa Käser, Helmuth Oehring oder Robert Ashley und brachte zahlreiche Stücke zur Uraufführung. Im Dezember 2009 spielte er mit ecco sein Debüt in der Philharmonie Berlin, im Sommer 2010 folgte ein Portraitkonzert des fathom string trio an den internationalen Ferienkursen in Darmstadt, im März 2016 mit Retro Disco ein Austausch mit Komponisten im kalifornischen Stanford. Seit 2011 beschäftigt sich Müllenbach auch zunehmend mit elektronisch erweiterten Konzepten.

Seine kompositorische Arbeit sucht die unmittelbar körperliche Wirkung von Klang, kontextualisiert dessen manipulatives Potential und nutzt partizipative Elemente im Publikum.

Zur Konzert- und Kompositionstätigkeit treten Konzeption von Veranstaltungen (ignm Zürich bis 2012, Intendanz Tage für Neue Musik Zürich 2013, Programmarbeit ENSEMBLE TZARA) sowie Instrumentalunterricht.

Mateusz Sczcepkowski

Violine

Portrait Mateusz Szczepkowski

Mateusz Szczepkowski wurde 1980 in Kietrz (Polen) geboren. Er studierte in Warschau an der Fryderyc Chopin-Musikakademie bei Prof. Miroslaw Lawrynowicz und erhielt 2004 mit Bestnoten und Auszeichnung seinen "Master of Arts". Danach kam er in die Schweiz, wo er bei Rudolf Koelman sein Studium fortsetzte und dieses mit Auszeichnung abschloss.

 Regelmässig tritt Mateusz Szczepkowski als Solist oder Konzertmeister in diversen Orchestern in Polen, Tschechien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Spanien, Italien und in der Schweiz auf. Als Kammermusiker gewann er verschiedene Preise bei internationalen Wettbewerben, wie zum Beispiel den 1. Preis beim Kammermusik-Wettbewerb Rovero dOro in San Bartelomeo al Mare in Italien und den 2. Preis beim Kiejstut Bacewicz-Wettbewerb in Lodz in Polen.

In der Schweiz spielt er in zahlreichen Orchestern und Ensembles wie dem Zürcher Kammerorchester, Aargauer Symphonie Orchester, Musikkollegium Winterthur, Collegium Novum Zürich und dem ENSEMBLE TZARA. Ausserdem ist er seit 2007 Assistent von Prof. Rudolf Koelman an der Zürcher Hochschule der Künste.

Martin Sonderegger

Klarinette

Martin Sonderegger

Nach der Matura und kurzem Abstecher an die Uni absolvierte Martin Sonderegger sein Klarinettenstudium an der damaligen Hochschule Musik und Theater Zürich bei Matthias Müller. Abschluss mit Lehr- und Konzertdiplom. Anschliessend folgte ein Studienjahr bei Alain Damiens in Paris.

Martin Sonderegger war Teilnehmer an der Lucerne Festival Academy unter der Leitung von Pierre Boulez und besuchte Meisterkurse unter anderem bei François Benda und Eduard Brunner. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Komponisten und Dirigenten sowie die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik prägen das musikalische Profil. Im ENSEMBLE TZARA ist Martin Sonderegger seit der Gründung als Klarinettist dabei.

Vor allem mit dem internationalen Ensemble Laboratorium bestreitet er zahlreiche Auftritte an Festivals und Konzertreihen im In- und Ausland (u.a. Festival Internacional de musica contemporanea Alicante, Festival musica contemporanea Chilena, Musik 21 Niedersachsen, Davos Festival, Tage für neue Musik Zürich).

Nebst dem Schwerpunkt auf der zeitgenössischen Musik ist Martin Sonderegger als freischaffender Klarinettist ohne Berührungsängste in vielen unterschiedlichen musikalischen Welten unterwegs.
Zudem unterrichtet er Klarinette an Musikschule Konservatorium Zürich sowie Fachdidaktik an der Zürcher Hochschule der Künste.

Xaver Sonderegger

Posaune

Portrait Xaver Sonderegger

Xaver Sonderegger, geboren 1977, machte seine ersten musikalischen Erfahrungen in der Jugendmusik Oberer Rechter Zürichsee. Nach einer Lehre zum Hochbauzeichner begann er 1998 sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Zürich bei Stanley Clark. Nach dem Konzertdiplom 2005 studierte er von 2006-2007 in der Solistenklasse, ebenfalls bei Stanley Clark. Seine Studien wurden durch Unterricht bei verschiedenen Lehrern aus dem Jazzbereich, wie Martin Lehner, Bernhard Bamert und Nils Wogram, abgerundet.

Xaver Sonderegger arbeitet als Musiklehrer an verschiedenen Musikschulen und Kantonsschulen und spielt in mehreren Ensembles und Bands. Zudem absolvierte er im Berner Symphonieorchester ein Praktikum und ist zurzeit Soloposaunist der Bündner Kammerphilharmonie.

 

Samuel Stoll

Horn

Portrait Samuel Stoll

Samuel Stoll studierte Horn bei Jakob Hefti an der Musikhochschule Luzern, Experimentelles Musiktheater bei Georges Aperghis und Musikpädagogik bei Markus Oesch an der Hochschule der Künste Bern. Er ist freiberuflicher Musiker, Performer und Musiklehrer und ist Mitglied von jetpack bellerive, ensemble apparat, Ensemblekollektive Berlin, retro disco und dem ENSEMBLE TZARA.

Seit 2015 gibt er jedes Jahr bis zum Ruhestand im Jahr 2045 mindestens ein Werk für Horn Solo in Auftrag. So sind bereits Werke von Evan Johnson, Michael Baldwin, Ann Cleare und Max Murray uraufgeführt worden. Weitere Kompositionen von Timothy McCormack, Nikolas Tzortzis, Clara Ianotta, Ray Evanoff, Cassandra Miller, Aaron Einbond, Turgut Ercetin, Rebecca Saunders und Steven Takasugi folgen.

 

2019 Saisonbild (Briobahn)

Foto: Peter Marlow (Magnum Photos/Keystone)