2021/22 - DIE GANZE WAHRHEIT

Wann ist eine Kopie kein Original? Wieso ist schlechtes Design nicht gut? Haben Pflanzen immer recht? In dieser Saison stellen wir nur gute Fragen, um mit euch DIE GANZE WAHRHEIT zu erfahren.

Konzeption: Moritz Müllenbach und Sebastian Hofmann

ORIGINALE MÜSSEN MIT FOLGEN RECHNEN

  • 02.09.2021-01.10.2021, Raum68 im sphères Zürich

Wir würdigen den Akt des Kopierens und befragen unser gestörtes Verhältnis dazu. Eine anachronistische Ausstellung mit Kopien alter Meister!? Die Originale: Vermeer, Rembrandt, Rubens u.v.m. Teils verschollen, zerstört oder gestohlen, teils gut gesichert im Kunsthaus Zürich... Die Kopien: Wie frisch aus der Werkstatt von damals, da die Alterung nicht imitiert wurde.

Judith Albert - Ursula Bosshard - Helene Curtis - Leander Eisenmann - Sandra Gächter - Liliana Gai - Dominique Lämmli - Sonja Merten - Thomas Müllenbach - Christoph Schreiber - Priska Senn - Chris Weibel - André Willimann


Öfffnungszeiten:

Montag bis Freitag, 8 - 23.30 Uhr
Samstag, 9 - 18.30 Uhr
Sonntag, 11 - 18.30 Uhr

Bitte an der Bar des sphères melden.

Eintritt frei

ORIGINALE MÜSSEN MIT FOLGEN RECHNEN - VERNISSAGE UND KONZERT «CHEAP IMITATION»

  • 05.09.2021, 16.30 Uhr, Raum68 im sphères Zürich

— Sebastian Hofmann, Moritz Müllenbach und Samuel Stoll kopieren Musik

Eintritt frei

 

DAS GLÜCK DES NEIN-SAGENS

  • 26.09.2021, 20 Uhr, Kunstraum Walcheturm Zürich

Nein-Sagen verschafft Glück, weil Nein-Sager gegenüber Ja-Sagern den Vorteil der Klarheit haben. Wir sagen NEIN an diesem Abend, weil wir dem Glück des Ja-Sagens als gesellschaftlicher Utopie auf die Spur kommen wollen.

Dieses aufgrund von Covid19 verschobene Konzert bildet den Abschlussteil der Trilogie «Das Glück des Ja-Sagens» der Saison 2019/20.

— Trond Reinholdtsen: Preludium, Religion, Erkenntnis, Moral und Fuge (2019-2021, UA)
— Franz Schubert: Klaviertrio op. 100, 2. Satz (1827)
— Patrick Frank: Schubert/Frank (2019-21, UA)
— Galina Ustwolskaja: Grosses Duett für Klavier und Cello (1959)
— Arvo Pärt: Spiegel im Spiegel (1978)


Martin Sonderegger, Klarinette
Christina Aiko Mayer, Violine
Moritz Müllenbach, Violoncello
Simone Keller, Klavier

Patrick Frank, künstlerische Leitung, Konzept, Meta-Komposition «Affirmationen»
Malte Scholz, Idee, Text, Performance
Trond Reinholdtsen, Komposition, Performance
Karim Patwa, Video


Eintritt: CHF 25.- / Kulturlegi CHF 15.-
Kostenloser Eintritt für Refugees, Schüler, Auszubildende und Studierende (bis 25 Jahren) mit Ausweis

ORIGINALE MÜSSEN MIT FOLGEN RECHNEN - MEIN BESTES STÜCK

  • 30.09.2021, 20 Uhr, Raum68 im sphères Zürich
  • 01.10.2021, 20 Uhr, Raum68 im sphères Zürich

— Niklas Seidl : Copytalism (2021, UA)
— Olivia Artner: I fake my orgasm! (2021, UA)
— Jannik Giger: Masterclass (2020, UA)

Simon Wiener, Violine
Ivona Krapikaite, Viola, Performance
Moritz Müllenbach, Violoncello, Performance, Konzeption
Aline Spaltenstein, Kontrabass
Martin Sonderegger, Bassklarinette
Raphael Camenisch, Saxophon, Dirigent
Christoph Luchsinger, Trompete
Samuel Stoll, Doppeltrichter Horn, Performance
Simone Keller, Klavier
Sebastian Hofmann, Klangregie, Konzeption


Eintritt: CHF 25.- / Kulturlegi CHF 15.-
Kostenloser Eintritt für Refugees, Schüler, Auszubildende und Studierende (bis 25 Jahren) mit Ausweis

KINDERKONZERT DER TEUFEL MIT DEN 3 GOLDENEN HAAREN

  • 31.10.2021, 14 Uhr, GZ Wollishofen Zürich (Bachstr. 7)
  • 03.11.2021, 15 Uhr, QZ Bäckeranlage Zürich (Hohlstr. 67)
  • 17.11.2021, 15 Uhr, GZ Höngg Zürich (Limmattalstr. 214)
  • 21.11.2021, 16 Uhr, GZ Oerlikon Zürich (Gubelstr. 10)
  • 01.12.2021, 15 Uhr, GZ Buchegg Zürich (Bucheggstr. 93)
  • 10.12.2021, 16 Uhr, GZ Loogarten Zürich (Salzweg 1)

Vier Musiker, viele Instrumente, ein riesengrosses Märchenbuch und mittendrin die Geschichte vom Jungen, der in einer Glückshaut geboren wurde. Ob er es schafft, die 3 goldenen Haare des Teufels zu stehlen?

Mit Cello, Gesang, Flöte, Schlagzeug, singender Säge, Akkordeon und natürlich unter Mitwirkung der Kinder wird das Märchen «Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren» zum Klingen gebracht.

Geeignet für Kinder ab 6 Jahren
Sprache: Hochdeutsch
Dauer: 45 Minuten


Annette Labusch, Erzählerin, Gesang, Akkordeon und Konzept
Murat Cevik, Flöte
Moritz Müllenbach, Violoncello und singende Säge
Sebastian Hofmann, Schlagzeug
Johannes Labusch, Illustrationen


Eintritt: QZ Bäckeranlage, GZ Höngg, GZ Buchegg CHF: 10.-
GZ Wollishofen, GZ Oerlikon, GZ Loogarten: Kollekte

KINDERKONZERT DIE KLANG-DING-KISTE

  • 07.11.2021, 14.30 Uhr, GZ Heuried

Meisterin Dorémi ist eine Tüftlerin, die es liebt die sonderbarsten Maschinen zu bauen. Ihr Meisterwerk ist eine Kiste, die Töne und Klänge in Gegenstände verzaubern kann. Mit dieser Kiste reist sie um die ganze Welt, um möglichst viele Klänge, Musikstücke und Geräusche in kostbare Schätze zu verwandeln. Als der König von der Erfindung hört, befiehlt er seinem Diener, diese zu stehlen. Doch mit Hilfe der KonzertbesucherInnen gelingt es Meisterin Dorémi ihre geliebte Zauberkiste zurückzubekommen.

«Die Klang-Ding-Kiste» ist ein Erzähltheater mit Musik. Mit Flöte, Cello, Schlagzeug und Stimmen (unter anderem denen des Publikums) entstehen Klänge und Melodien, die in der wunderbaren Klangmaschine vor den Augen der ZuhörerInnen in die unerwartetsten Gegenstände verwandelt werden.

Geeignet für Kinder ab 4 Jahren
Sprache: Hochdeutsch
Dauer: 45 Minuten


Annette Labusch, Erzählerin, Sängerin und Konzept
Murat Cevik, Flöte
Moritz Müllenbach, Violoncello
Sebastian Hofmann, Schlagzeug

Eintritt: CHF 13.- Erwachsene / CHF 10.- Kinder
Ticketreservation über aroha.flury@gz-zh.ch

Werkjahr-Konzert der Stadt Zürich

  • 28.03.2022, 20 Uhr, Theater Rigiblick

Die Stadt Zürich vergibt jährlich Werkjahre an Künstlerinnen und Künstler aller Kultursparten. Das Ressort E-Musik veranstaltet neben der offiziellen Verleihung der kulturellen Auszeichnungen zusätzlich ein Konzert, bei dem die Preisträger:innen der Werkjahre das Programm gestalten und Einblicke in ihr Schaffen geben.

Das ENSEMBLE TZARA hat 2021 das Werkjahr für Neue Konzertformate zugesprochen bekommen und stellt sich gemeinsam mit den weiteren PreisträgerInnen Karin Wetzel und Léo Collin (beide Werkjahr Komposition) sowie dem Liedduo Eva Nievergelt und Tomas Bächli (Werkjahr Interpretation) vor.

Eintritt frei.

 

Programm:

— Erich Itor Kahn: Lyrisches Conzert nach Texten aus den Duineser Elegien 1 und 10 von Rainer M. Rilke
— Leopold Spinner: Fünf Lieder op. 25 nach Gedichten von Eduard Mörike, Josef von Eichendorff und Wilhelm Weigand
— Raphael Camenisch: Erstes Rauschen (2022, UA)
— Léo Collin: Ges[ch]icht[e] (2016) music for a colonial museum for piano, voice and page turner
— Karin Wetzel: Dividuum (2020) für Violine
— Léo Collin: Mayday (2022), UA music for the wales
— Karin Wetzel, Werke aus: Zyklus X-Pieces (2017) für 1-2 Blockflöten

ENSEMBLE TZARA:
Raphael Camenisch, Saxophon
Murat Cevik, Flöte
Sebastian Hofmann, Schlagzeug
Christoph Luchsinger, Trompete
Samuel Stoll, Horn
Mateusz Szczepkowski, Violine
Moritz Müllenbach, Tontechnik und Dirigat

Eva Nievergelt, Sopran
Tomas Bächli, Klavier

Lydia Dietrich, Blockflöte
Laura Kalchofner, Bockflöte

DESIGN

  • 01.04.2022, 20.30 Uhr, Kunstraum Walcheturm Zürich
  • 02.04.2022, 20.30 Uhr, Kunstraum Walcheturm Zürich

Musik wurde durch Elektrizität erweitert, seit diese fliesst. Mit der Entwicklung schneller Computer erlebt Sounddesign einen Quantensprung – wird die Musik dadurch besser, oder gaukelt sie uns etwas vor? Das ENSEMBLE TZARA als Working Band sucht an der Schnittstelle von Mensch und Maschine. Und beobachtet die Wechselwirkung zwischen Natürlichkeit (physikalisch-akustische Phänomene, human erzeugte Klänge) und Künstlichkeit (Digital, Design, Automation).

DESIGN ist ein Ko-Kompositions-Projekt des ENSEMBLE TZARA.


ENSEMBLE TZARA:
Murat Cevik: Flöten, MIDI Breath Controller
Sebastian Hofmann: Schlagzeug, Synthesizer
Christoph Luchsinger: Doppeltrichter-Trompete
Moritz Müllenbach: Cello, Modular-Synthesizer
Dominik Blum: Klavier, Analog-Synthesizer
Willy Strehler: Klangdesign, Computer
André Meier: Impro-Bot, Computer

 

Eintritt: CHF 25.- / Kulturlegi CHF 15.-
Kostenloser Eintritt für Refugees, Schüler, Auszubildende und Studierende (bis 25 Jahren) mit Ausweis

 

KOHABITATION

  • 14.05.2022, 20 Uhr, Alter Botanischer Garten Zürich (Palmenhaus)
  • 15.05.2022, 20 Uhr, Alter Botanischer Garten Zürich (Palmenhaus)

«Kohabitation» ist eine installative Komposition, in der Erd- und Körperinneres an die Oberfläche gelangen. Mit Hilfe vergrabener Mikrophone und aufgelegter Stethoskope ertönen Geräusche von Verdauung, Kompostierung, Würmern und Insekten. Ensemble und Performer werden dabei zu AkteurInnen im verborgenen Kontakt zwischen Mensch, Tier und Pflanze. Unsichtbar, aber immer klingend, wird deren gegenseitige Abhängigkeit zur Spielwiese für reaktive Prozesse und einer Erzählung unter der Haut.

— Mauro Hertig: Kohabitation (2022, UA)

      

Nefeli Galani, Viola
Moritz Müllenbach, Violoncello
Murat Cevik, Flöte
Christoph Luchsinger, Trompete
Samuel Stoll, Horn
Julius Holtz, Live-Elektronik
Mauro Hertig, Komposition, Performance und Konzept
Marina Belobrovaja, Konzept

Einritt: CHF 25.- / Kulturlegi CHF 15.-
Kostenloser Eintritt für Refugees, Schüler, Auszubildende und Studierende (bis 25 Jahren) mit Ausweis

Saisonbild 2021-22

© Foto: KEYSTONE / Magnum Photos / Mark Power